Neu: Stille Gedanken – Mein Kind, lass dich lieben…

Vor allem aber bringt einander eine tiefe und herzliche Liebe entgegen, denn »die Liebe«, so sagt uns die Schrift, „deckt viele Sünden zu“. (1. Petrus 4,8; NGÜ)

Mein Kind, ich habe dich erwählt und berufen, obwohl ich wusste, wie es in dir aussieht und wie dich das Leben, diese Welt und nicht zuletzt deine Trennung von mir verkrümmt hat. Das stört mich nicht. Ich selbst habe mit schlimmen Sündern gespeist und gefeiert – und sie haben ihr Leben auf den Kopf gestellt und an mich geglaubt. Glaube nicht, ich hätte Berührungsängste gegenüber den Dingen, die in dir sind.

annahmeJa, es geht noch weiter: Ich wusste damals, als ich dich gerufen habe, schon ganz genau, dass du den Mist bauen würdest, der heute geschehen ist. Ich kenne jedes Fettnäpfchen von dir bis zum letzten Atemzug. Wie ein Panorama habe ich sehen können, wo du in deiner Freiheit, obwohl du mein Kind bist, eben doch auch andere Entscheidungen getroffen hast. Denkst du das schockt mich? Denkst du meine Gnade ist so klein? Ich kenne das alles und meine Liebe weicht deswegen keinen Millimeter. Das schaffst du nicht, egal was du anstellst, ok? Bitte nimm diese Aussage in den Herz. Du bist frei. Das ist mir so wichtig, weil nur Freiheit und Liebe dich verändern können, nicht Druck und Gesetz. Und du – das will ich dir auch ins Herz legen – was wir zu deinen Lebzeiten nicht hinkriegen, das erledige ich hinterher mit einem Atemhauch, mit einem Schlag meines Herzens.

Eine Bitte habe ich an dich: Bitte gib diese Liebe auch an andere weiter. Diese Liebe kennt immer ein großes „Dennoch“ und „Noch einmal“ und „nächste Chance“. Gib Menschen nicht auf und pflege deinen Groll nicht. Du empfängst meine große Liebe und darfst sie weiter leiten. Mich empfangen und weiterleiten an andere, das wird dir unendlich gut tun!

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