Ich sehe was, was du nicht siehst, und das bist du!

augenUrlaubsfahrten. Bald habe ich sie wieder vor mir – mit Kindern wie meinen recht entspannend, weil diese selten fragen: „Sind wir bald daaaaa?“. Aber zwischendurch kann man die Zeit doch verkürzen durch zum Beispiel das schöne Spiel: „Ich sehe was, das du nicht siehst und das ist…. rot“. So fragt mein Sohn Ole. Und ich komme nicht drauf. Bis der sagt: „Die Warnlampe für den Motor!“ Scherz – so war es natürlich nicht! Aber das Spiel macht trotzdem Spaß.

Gott liebt dieses Spiel auch! Er flüstert dir zu: Ich sehe was, was du nicht siehst und DAS bist: DU! Und dann zeigt er dir, was er in dir sieht! So wurde aus Abram Abraham und aus Saulus Paulus und aus Simon Petrus. Gott sieht in dir, was du sein wirst, nicht was du bist! Er sieht dich in deiner gottdurchwirkten Zukunft.

Wir Menschen sind da anders. Wir lassen Menschen fallen, wenn wir nicht mehr das in ihnen sehen, was wir sehen wollten und wollen. Weil es in menschlichen Beziehungen immer auch um uns geht und nicht nur um den anderen. Gott dagegen verschenkt sich und dient dem Menschen in Gänze. So befreit er ihn, zu sich selbst zu kommen und so befreit am allerbesten Gott dienen zu können. Doch wir dürfen lernen zu sehen, wie Gott sieht. Und Menschen das zu sagen, was wir in ihnen prophetisch sehen können. Ermutigen. Das Bild der Zukunft malen. So wachsen Menschen und reifen Jesus Christus entgegen.

Aber alles fängt damit an, dass wir an genau dieser Stelle Gottes Augen-Blick spüren, der uns anschaut und unsere Zukunft sieht und benennt. Wenn wir das erleben und es auch annehmen(!), können wir es weiter geben. So entsteht ein Kreislauf der Ermutigung – von Gott durch dich zum Nächsten. Wow!

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