Wenn du unter deinem Kampf zerbrichst, kann es sein, dass du den falschen kämpfst!

(Gedanken zu Epheser 6,10–17)

„Das Leben ist kein Ponyhof!“ Den Spruch habe ich von Kleinauf gehört und so vermittelt bekommen: Nichts wird einem geschenkt, das ganze Leben ist Kampf. Das Problem an dem Satz ist: Er hat recht und doch auch wieder nicht. Ja, das Leben bedeutet auch kämpfen. Aber wenn du unter deinem Lebenskampf zerbrichst, dann ist es Zeit, den Blick zu weiten. Denn es kann sein, dass du den falschen Kampf kämpfst – und das noch mit den falschen „Waffen“.

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Unser Text sagt: Ja, es gibt in der Tat einen Kampf, dieser erfolgt aber NIE gegen Menschen. Weder gegen andere, noch gegen einen selbst! Alles hat dagegen eine geistliche Tiefendimension! Solange du dort nicht kämpfen lernst, mühst du dich umsonst und verschwendest Kraft, laugst dich aus. Die passenden Waffen für den vollständigen Kampf bekommst du aus Gottes Gnadenreservoir gestellt! Weite deinen Blick für den wahren Kampf aus der richtigen Kraft mit den passenden Waffen!

Ganz praktisch: Wer den Blick öffnet (bzw. Gott darum bittet!) für die Dimension der unsichtbaren Welt hinter allem, der stößt bei sich selbst nicht selten auf Ängste! Wir sind so in unserer materialistischen Welt verhaftet (ich glaube, was ich sehe!), dass das Unsichtbare für uns unbekanntes Land darstellt und somit fast automatisch Ängste erzeugt. Kontrollverlust droht! Meine Erfahrung zeigt genau diese Ängste bei mir – aber auch das Erlebnis, dass diese Ängste unberechtigt sind, da sie dem Gegner zumeist viel zu viel Macht geben. Wir haben den Schöpfer des Universums an unserer Seite, eine komplette geistliche Waffenrüstung und mitkämpfende Geschwister – und ich habe mehr als nur einmal erlebt, welche Macht sein Wort, der Name und die Autorität Jesus, das Segnen in seinem Namen, die Vergebung und andere „Waffen“ ganz alltäglich haben. Nur Mut! Wir kämpfen vom Sieg her!

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