Glauben heißt Ortswechsel

Gott hat euch berufen von der Finsternis in sein wunderbares Licht; die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid. (1.Petrus 2,9-10)

Glauben heißt Ortswechsel.

  • Von der Finsternis – ins Licht
  • Von der fehlenden Zugehörigkeit – zur Zugehörigkeit zu Gottes Volk
  • Von der Gnadenlosigkeit – in die Gnade hinein

Wohlgemerkt: Wir HABEN nicht Licht in Christus. Wir SIND IM Licht. Wir HABEN nicht nur Gnade – wir SIND IN der Gnade. Dieser Unterschied ist entscheidend – denn wenn man etwas HAT, kann man es verlieren. Wenn man etwas IST nicht. Vor allem dann nicht, wenn dieses SEIN nicht von einem selbst initiiert wurde.

dark-1852985_640.jpegKonkret: Wenn du also IN der Gnade bist, IM Volk Gottes bist (und damit hoffentlich auch in einer konkreten (Kirchen)Gemeinde als (unperfektes) Abbild dieser Zugehörigkeit), wenn du IN der Gnade bist, IM Licht – dann BIST du Licht, auch wenn du sündigst. Du vollziehst beim Versagen keinen Raumwechsel. Du bist kein Springer zwischen den Welten! Ein solches Springen: Licht – hinfallen – Dunkelheit – Vergebung bekommen – wieder ins Licht – hinfallen… würde einen schier zerreißen. Und in die Verzweiflung an sich selbst und an Gott und vor allem an der Gnade treiben.

Gerade das Wissen, dass du sicher BIST, befreit dich zum anderen Handeln. Dass das so sein darf – dafür hat Jesus gesorgt. Das macht ihn so einmalig und unvergleichbar.

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