Ein paar Gedanken aus der Traurigkeit nach der Freude – über die Traurigkeit vor der Freude…

Traurigkeit und Freude scheinen mir notwendige Gegenpole zu sein.
Wo Freude die Äste in den Himmel wachsen lässt, da treibt Traurigkeit die Wurzeln in die Tiefe.
Beide aber strecken sich aus. Trauer will sich nach innen ausdehnen, um so die Tür zu unserem Geist zu öffnen, wo SEIN Geist wohnt, so dass die tiefe Freude wieder neu emporsteigen kann in die Äste, um IHN zu loben.
girl-517555_1280.jpgSo greifen Traurigkeit und Freude wohl immer neu ineinander und führen von IHM zu IHM. Sich dauerhaft vertiefend. Traurigkeit führt zur Freude, Freude bricht sich an dem Leid der gefallenen Welt und erzeugt Traurigkeit, die uns wieder vertieft zu IHM hin.
Wenn wir uns nicht betäuben, ablenken, weglaufen, uns wehren, kämpfen. Sondern die Traurigkeit umarmen und ihr folgen zu der Tür, an der der Herr schon längst steht und anklopft, um mit uns in unserem Sein Mahl zu feiern. So wie wir sind. Das ist – Gnade. Auf dass die Freude neu empor steigen kann!
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