Der schale Geschmack des nie Erreichbaren

marius-masalar-rPOmLGwai2w-unsplash.jpg„In der Qual der Unzulänglichkeit alles Erreichbaren erfahren wir, dass es letztendlich auf dieser Welt keine abgeschlossene Symphonie gibt.“ (Karl Rahner)
 
Wir suchen. Wir wollen. Besitzen. Einnehmen. Haben. Schaffen. Erreichen. Finden. Entdecken.
 
Um doch nur festzustellen: Das ist zwar schön (wenn es hochkommt), aber macht nicht satt. Es bleibt eine schale Enttäuschung zurück. Weil das Sehnen der Seele nicht nach Erreichbarem, Weltlichen dürstet, sondern nach Gott.
Sich von IHM finden zu lassen, bei IHM anzukommen, sättigt die Seele und bringt sie zur Ruhe, weil bei IHM Ewigkeit ist, die bereits hier beginnt und verheißt, dass die Symphonie abgeschlossen werden kann.